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Wie man das Beste auf der Bühne gibt

Indem man nicht sein Bestes gibt. Klingt absurd, ist aber wahr.

Das Problem damit, sein Bestes zu geben, ist, dass man zu sehr damit beschäftigt ist, sein Bestes zu geben. Statt beim Vortrag ist man in Gedanken bei seinen Händen, bei seiner Aussprache, bei der Position, an der man steht, bei der Körperhaltung, beim Text, bloß kein „Äh“ sagen, bloß nichts vergessen, im richtigen Augenblick von links nach rechts gehen …

Sein Bestes zu geben bedeutet Stress. Und es macht Sie nicht besser. Testen Sie es: Begrüßen Sie den nächsten Menschen, dem Sie begegnen, und geben Sie dabei Ihr Bestes. Versuchen Sie Ihr Bestes zu geben, wenn Sie „Guten Tag“ sagen. Klingt ganz schön komisch, oder? Irgendwie künstlich. Angestrengt. Unnatürlich.

Wenn Sie es dagegen einfach gesagt hätten, hätte es viel natürlicher geklungen. Viel angenehmer für Ihr Gegenüber.

Das Beste zu geben ist der viel bessere Ansatz als sein Bestes zu geben. Weil es die bessere Perspektive ist. Denn wer sich um „sein Bestes“ kümmert, der kümmert sich um sich statt um die Zuhörer.

Geben Sie Ihren Zuhörern das Beste, was Sie anzubieten haben. Geben Sie ihnen eine gute Zeit. Geben Sie ihnen wertvolles Wissen.

Aber beschäftigen Sie sich auf der Bühne nicht mehr mit sich selbst. Beschäftigen Sie sich vorher damit. Bereiten Sie sich top vor. Fragen Sie sich, ob die Dramaturgie spannend genug ist. Üben Sie, gerne auch oft. Nehmen Sie sich einen Coach.

Aber wenn Sie auf die Bühne gehen, dann sollten Sie sich nicht mehr mit sich selbst beschäftigen. Je mehr Sie tatsächlich im Moment sind statt gedanklich schon im nächsten Moment, desto eher kommen Sie in den berühmten Flow. Desto eher wird es für die Zuhörer eine großartige Zeit. Desto eher ist es Ihr Bestes.

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