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Bullet Points statt Ideen

Gunter Dueck in der aktuellen brand eins:

Das Schlimme daran ist, dass wir beginnen, uns durch unsere Computerhörigkeit selbst zu programmieren. Besonders auffällig ist das im Management. Manager versuchen gar nicht mehr, ihre Zauberflöte [Anm.: die Oper] zu finden, sondern üben sich bestenfalls in gefälligen Variationen erlernter Beratergrundsätze. Computer können nur Programmiertes, Manager oft nur, was auf Powerpoint stehen kann.

Und das ist oft nicht viel. Ein paar Fakten sind schnell auf eine Folie getippt. Aber was sie bedeuten, darüber muss man sich Gedanken machen. Darüber muss man vielleicht auch mal diskutieren. Oder auch mal das ein oder andere ausprobieren. Das ist aber schwer. Bullet Points tippen und vorlesen ist einfach.

Es ist nach wie vor die Ausrede, die ich am häufigsten höre: „Das wird so erwartet.“ Und wird damit zur self-fulfilling prophecy.

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