Bullet Points statt Ideen

Gunter Dueck in der aktuellen brand eins:

Das Schlimme daran ist, dass wir beginnen, uns durch unsere Computerhörigkeit selbst zu programmieren. Besonders auffällig ist das im Management. Manager versuchen gar nicht mehr, ihre Zauberflöte [Anm.: die Oper] zu finden, sondern üben sich bestenfalls in gefälligen Variationen erlernter Beratergrundsätze. Computer können nur Programmiertes, Manager oft nur, was auf Powerpoint stehen kann.

Und das ist oft nicht viel. Ein paar Fakten sind schnell auf eine Folie getippt. Aber was sie bedeuten, darüber muss man sich Gedanken machen. Darüber muss man vielleicht auch mal diskutieren. Oder auch mal das ein oder andere ausprobieren. Das ist aber schwer. Bullet Points tippen und vorlesen ist einfach.

Es ist nach wie vor die Ausrede, die ich am häufigsten höre: „Das wird so erwartet.“ Und wird damit zur self-fulfilling prophecy.

Verwandte Artikel

Sind Vorlesungen überflüssig?
Des Pianisten Pobacke
Neue Wege

DER AHA-EFFEKT

Warum präsentieren, wenn Sie nicht etwas bewegen wollen? In diesem Buch lernen Sie, wie Sie jedes Publikum zuverlässig zum AHA-Effekt führen.
Der AHA-Effekt – Wie Sie Ihr Publikum für sich gewinnen und überzeugend präsentieren

Mehr lesen

Eine Alternative zur CI-Polizei

In vielen größeren Unternehmen kommt immer dann, wenn eine PowerPoint-Präsentation extern gehalten werden soll, die Corporate-Identity-Polizei. Meist in der Marketingabteilung angesiedelt, achtet sie penibel darauf,

Weiterlesen »

Anfang und Ende

Eine Präsentation beginnt am Anfang und endet am Schluss. Außer sie tut es nicht. Wie die meisten Präsentationen. Ihre? In jeder notwendigen Präsentation geht es

Weiterlesen »