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Kontraste

Kontrast ist eines der wirkungsvollsten Werkzeuge, um eine Seite (oder eine Folie) visuell attraktiv zu machen (und daher u.a. eines der vier Design-Prinzipien von Robin Williams). Durch geschickten Einsatz von Kontrast erreicht man aber auch Übersichtlichkeit. Starke Kontraste können helfen, die Informationen auf einer Folie zu strukturieren, so dass das Auge vom wichtigsten (z.B. dem größten) zum unwichtigsten (z.B. dem kleinsten) Element geführt wird.

Kontrast kann aber auch gezielt genutzt werden, um eine Präsentation zu gliedern. Sehr schön umgesetzt ist das in einer Präsentation von Garr Reynolds, die ich hier schon einmal besprochen habe. Als Folienhintergründe werden im Wesentlichen drei Farben verwendet: rot, weiß und schwarz. Rote Folien leiten einen neuen Teil ein, schwarze Folien beenden ihn und weiße Folien enthalten (weitgehend) den eigentlichen Inhalt.

Pasted GraphicPasted Graphic 2Pasted Graphic 5Pasted Graphic 3

Interessant ist auch der Wechsel zwischen Farb- und Schwarzweiß-Bildern, mit der die Stimmung während der Präsentation beeinflusst wird. Immer wenn es um den Status-Quo geht und um Zweifel und Fragen über die Karriere, kommen Schwarzweiß-Bilder zum Einsatz. Farbe kommt ins Spiel, wenn Ratschläge gegeben werden, die ermutigen sollen, seinen eigenen Weg zu gehen.

Pasted Graphic 6 Pasted Graphic 7

Wer genau hinsieht, findet noch etliche weitere Beispiele für den Einsatz von Kontrast zur Gliederung und Strukturierung der Präsentation. Wie man hier sehr schön sieht, ist Kontrast mehr als nur Dekoration, durch die eine Folie visuell attraktiv wird, denn durch sinnvollen Einsatz von Kontrast wird die Information, und damit letztlich die Kommunikation als Ganzes, klarer.

Übrigens: Wer mehr über solche und ähnliche Tipps lernen will, den möchte ich auf meinen Vortrag Richtig gute Folien am 22. Oktober in Bonn aufmerksam machen. Details gibt es hier.

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