If there was no fear …

If there was no fear, everyone would just be courageous enough to do anything.

But there is fear. In real world, our actions have consequences. And these consequences might be not what we like. So we fear the consequences: What if people don’t like this? What if it breaks? What if it’s the wrong direction?

But that’s precisely why fear is such a good compass. It forces us to confront the consequences: Are we willing to take the risk for this vision? Will it be worth it? It forces us to get serious about our vision. To mean it when we say: “We’re heading this way.”

This is the positive side effect of fear. It leads us the way.

If there was no fear associated with our path, everyone would probably be taking it because nobody would fear the consequences. But that not everyone does might just be the reason why it’s worth it.

The point is not to get rid of fear but to navigate fear.

What if you did one thing differently the next time?

Only one thing. But it needed to be one thing that requires some courage.

What could it be?

What would need to happen so that you could convince yourself to actually do it?

Don’t you think it would be worth the effort?

Try something new

This week (like any other week) seems like a great week to try and do some things differently. How about one of these?

  • Smile more
  • Ask more
  • Judge less
  • Question yourself more
  • Question yourself less
  • Say “yes” more often
  • Say “no” more often
  • Take yourself less seriously
  • Focus your attention exclusively on the second item on your priority list
  • Trash your priority list
  • Start your day with important work (as opposed to urgent work)
  • Spend more time with a loved one
  • Spend time with a stranger
  • Learn something on a subject you have ignored, yet
  • Tell a story you’ve never told before
  • Be ok with who you are and how you do things

Feel free to add to this list …

So, what are you going to do differently this week?

Let’s Talk – Folge 21: Ein bisschen Mut ist notwendig

Heute zu Gast: Gerriet Danz, Innovationsexperte, Inhaber der Agentur praesentarium und Autor des Buches „Neu präsentieren“.

Wir haben uns unterhalten über Bananen, deren Schale man mitessen kann, Klettergerüste und iPads, ob Niederländer risikofreudiger sind als Deutsche, über Wetten Dass…? und das Positive an Behörden, die Lust am Scheitern, darüber, was Menschen machen, wenn sie im Flugzeug sitzen, Glaubenssätze und wo sie herkommen und eine Präsentationsrevolution von unten.

Folge 21 als MP3 herunterladen
Let’s Talk bei iTunes
Let’s Talk als Podcast abonnieren
Homepage von Let’s Talk

So mutig bin ich ja nicht

„Cooles Kleid! Ich bin ja leider nicht so mutig.“

„…?“

Wieso mutig? Sie kam sich gar nicht mutig vor. Im Gegenteil. Sie dachte dasselbe über ihre Freundin. So coole Klamotten würde sie auch gerne tragen. Irgendwie landete sie aber doch immer wieder bei ihrem Stil.

Sich etwas zu trauen ist relativ. Es bezieht sich auf die Norm, genauer gesagt: Das, was man dafür hält. Die persönliche Norm also. Was für den einen „weit draußen“ erscheint, ist für den anderen völlig normal und umgekehrt. Wer immer Karokleider trägt, greift nicht leicht zum knallroten und umgekehrt. Wer immer Heavy Metal spielt, muss sich erst an Jazz gewöhnen und umgekehrt. Wer seine Wände immer weiß streicht, muss sich die Fototapete trauen und umgekehrt.

Dabei ist nichts davon „weit draußen“, sondern nur anders als gewohnt. Derjenige, der etwas anders macht als man selbst, ist deswegen also nicht automatisch mutiger, sondern vielleicht nur etwas anderes gewohnt.

Das ist beim Präsentieren genauso. Leichter ist erst einmal das, was man gewohnt ist, weil man es so gelernt und immer so gemacht hat – für die meisten also typisch voll getextete PowerPoint-Folien. Weil das der gefühlte Normalzustand ist, muss man sich die anderen, die pointiert visuellen Folien erst trauen.

Wer sich aber daran gewöhnt hat, empfindet sich gar nicht mehr als mutig. Im Gegenteil. Er findet es völlig normal. Und die alte Präsentationsgewohnheit schräg.

Präsident für einen Tag

Überzeugend Präsentieren: Präsident für einen Tag

Einmal im Jahr gibt der amerikanische Präsident die sogenannte State of the Union Address: Eine Rede, in der er im Kapitol in Washington seine Einschätzung zur Lage des Landes vorträgt. Die letzte gab Präsident Obama Ende Januar. An der Veranstaltung nehmen alle teil, die im amerikanischen Politikbetrieb Rang und Namen haben: Der Vizepräsident, die Richter des Obersten Gerichtshofes, die Mitglieder des Kabinetts und der Generalstab. Die versammelte Mannschaft. Kaum auszudenken, was passieren würde, sollte ausgerechnet an diesem Tag ein Anschlag auf das Kapitol verübt werden. Amerika wäre komplett führungslos. Keiner mehr übrig. Klappe zu, Affe tot.

Einer muss überleben

Aus diesem Grund gibt es den “Designated Survivor”, den ausgewählten Überlebenden. Er wird unter den Mitgliedern des Kabinetts oder den Abgeordneten des Repräsentantenhauses ausgesucht. Entstanden ist das – wenig überraschend – während der Atomparanoia des Kalten Krieges. Sollte während der Ansprache im Kapitol irgendetwas passieren, das sowohl den Präsidenten, als auch den Vize-Präsidenten, den Sprecher des Repräsentantenhauses, den Präsident des Senats und alle anderen Mitglieder des Kabinetts (so die Reihenfolge der Amtsübernahme im Todesfall des Präsidenten) tötet, übernimmt der Designated Survivor die Führung des Landes.

Amateure…

Der Designated Survivor wird im Zeitfenster der Ansprache wie der Präsident behandelt: Er wird an einen sicheren Ort eskortiert und unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen bewacht. Er erhält den “nuklearen Football” – eine Aktentasche, die ihn dazu ermächtigt, Amerikas Atombomben zu zünden.

Auf diese Verantwortung wird er gründlich vorbereitet, würde der gesunde Menschenverstand sagen. Tatsache ist: wird er nicht. An einem Tag ist man Landwirtschaftsminister oder Gesundheitsministerin, am nächsten hat man die Macht, auf den großen roten Knopf zu drücken und große Teile der Menschheit auszulöschen.

Der Wahnsinn, oder?

Ja. Und nein. Denn mal ganz ehrlich. Jeder der Präsident wird, macht den Job zum ersten Mal. Und er ist erst dann Präsident mit allen Verantwortungen und Pflichten, ja, wenn er es eben ist – am Tag seiner Amtseinführung. Vorher darf er an keiner hochgeheimen Sitzung der inneren Sicherheit teilnehmen. Oder wird in die Abläufe im Fall der Fälle eingewiesen. Oder darf sich mit den nuklearen Zugangscodes auseinandersetzen.

Irgendwann ist immer das erste Mal

Alle sind Amateure, wenn sie etwas zum ersten Mal tun. Aber das ist noch lange kein Grund, eine Herausforderung nicht anzunehmen. Man sammelt Erfahrung, indem man es tut. Ob als Präsident oder bei etwas vergleichsweise banalem wie der ersten Präsentation vor einem 500-Personen-Publikum. In beiden Fällen kann man sich vorbereiten, aber ins kalte Wasser muss man trotzdem.

[Bild: NASA/Bill Ingalls]

Verwandte Artikel

Ohne
Neulich im Weltall
Eine schwierige Entscheidung
Angsthase, Pfeffernase

 

Klimawandel

Was sind die nervigsten Kommunikationskiller in Ihrem Job? Dass die Menschen Mails lesen statt zuzuhören? Dass sie zu spät zu den Meetings kommen? Dass Sie nicht auf den Punkt kommen?

All diese Dinge können wir ändern. Vielleicht nicht von heute auf morgen, aber stetig und mit Geduld.

Was wäre, wenn Sie ein Klima schaffen, in dem die Zeit besser in Zuhören und Mitdenken als in Abschalten und E-Mails-bearbeiten investiert ist? Dann nämlich würden die Mitarbeiter über kurz oder lang zuhören und mitdenken. Wenn Sie in Meetings eine Atmosphäre schaffen, in der diejenigen, die etwas zu sagen haben und die es so sagen, dass wir es verstehen, mehr erreichen als andere, dann zieht das Menschen an, die etwas zu sagen haben.

Aber wenn Sie selbst prahlen, dass Sie kaum Zeit hatten, sich vorzubereiten und mal eben schnell ein paar Folien zusammengesucht haben, machen es Ihnen andere nach.

Die Werte, die wir selbst leben und unterstützen, formen das Klima, in dem wir leben.

Welche Werte liegen Ihnen am Herzen? Wie können Sie das Klima schaffen, in dem diese Werte dominieren? Was können Sie ändern, damit es vorteilhaft ist, klar zu kommunizieren, pünktlich zu kommen oder ehrlich zu sein?

Das, was wir zulassen, breitet sich aus und das, was wir fördern, entwickelt sich. Durch unser Handeln bestimmen wir, was sich lohnt. Insofern ist es eine bewusste Entscheidung, ob sich schlampige Vorbereitung oder klare Kommunikation lohnt.

Bernadette Jiwa schreibt dazu in ihrem Blog The Story of Telling:

Our beliefs and behaviours define our cultures. What we value becomes more valued. What is reinforced drives everything we do, how we show up and who becomes our customer. Above all else this is what shapes our story and no marketing whitewash can stop that being reflected to the outside world.

You get to choose the culture you want to create. You create it by demonstrating that above all else—THIS is what we care about. What do you care about and does it show?

Neulich im Weltall

Sie schweben durch’s All. Mit nichts als einer dünnen Sicherheitsleine, die Sie in an Ihrer Raumstation hält. Sie bewundern die Schönheit der Erde von oben, die dünne blaue Schicht, die unseren Planeten von unendlichem Schwarz trennt. Und auf einmal können Sie nichts mehr sehen.

Panik! Sie rudern umher, wissen nicht mehr, wo oben und unten ist, geschweige denn wie Sie zur Einstiegsluke zurückfinden. Das ist der Stoff, aus dem die wirklich fiesen Alpträume gemacht sind, oder? Denkste. Ist im echten Leben passiert. Nämlich dem kanadischen Astronauten Chris Hadfield auf einem seiner Allspaziergänge außerhalb der Internationalen Raumstation.

Ja, das Leben eines Astronauten ist gefährlich.

Quasi in jeder Sekunde seines Einsatzes riskiert er sein Leben. Es könnte soviel passieren. Der Shuttle könnte beim Start explodieren, an Bord könnte Feuer ausbrechen, ein Stück Weltraumschrott könnte die Station treffen, die mit 8 km die Sekunde um die Welt rast (das kann tatsächlich nicht nur im im Film Gravity passieren, der Schrott ist nämlich überall), der Fallschirm der Wiedereintrittskapsel könnte nicht aufgehen oder, tja, man könnte beim Weltraumgang auf einmal nichts mehr sehen.

Wie schafft es ein Astronaut wie Chris Hadfield, nicht in jeder Sekunde von jedem Tag in der Schwerelosigkeit völlig wahnsinnig vor Angst zu werden? Wie hat er es geschafft, blind im Weltall nicht einer rasenden Panik nachzugeben?

Keine Panik!

Zugegeben, Hadfield ist schon eine ziemlich coole Socke. Aber extreme Situationen meistert er, wie alle Astronauten, mit einer Technik: Routine. Astronauten üben in ihrer Ausbildung, sich auf jede Eventualität vorzubereiten. Sie gehen Szenarien und Notfälle durch, immer und immer und immer wieder. Bis sich die Abläufe so eingeprägt haben, dass in in Extremfällen nicht die Angst die Kontrolle übernimmt, sondern die Routine.

Orientierungslos im All werden Sie sich wahrscheinlich (hoffentlich) nie wiederfinden. Aber jeder Vortragende hat Angst vor diesem Moment, in dem etwas aus dem Ruder läuft und er völlig aus dem Konzept kommt. Wenn er die Orientierung verliert und nicht mehr weiß, wo es weitergeht. Kann passieren, wir sind ja alle nur Menschen. Wir können Lampenfieber bekommen, der Beamer kann ausfallen, Sie könnten Ihre Redekärtchen zuhause vergessen.

Aber Sie können etwas dagegen tun, dass sie in Folge dessen blind umherrudern. Schauen Sie es sich bei den Astronauten ab und üben Sie, bis Sie Ihren Vortrag im Schlaf halten könnten. Bis Sie ihn sozusagen auch blind im Weltall halten könnten.

Verwandte Artikel

Was ist Lampenfieber und was kann man dagegen tun?
Wie man ein olympisches Finale gewinnt
Was wir von großen Künstlern lernen können
Ran an das Publikum: Vier Tipps für den direkten Draht

Eine schwierige Entscheidung

Was macht eine schwierige Entscheidung zu einer schwierigen Entscheidung? Die Philosophin Ruth Chang erklärt es in diesem faszinierenden Vortrag:

Schwierige Entscheidungen sind nicht schwierig, weil wir zu dumm sind oder zu wenig über die Alternativen wissen. Sie sind schwierig, weil es unter den möglichen Alternativen keine gibt, die insgesamt besser ist als die anderen. Selbst wenn wir alles über die beiden Alternativen wüssten, wäre die Entscheidung nicht einfacher.

Schwierige Entscheidungen sind schwierig, weil sie sich den Kategorien „schlechter“, „gleich gut“ oder „besser“ verschließen. Stattdessen spielen Werte eine Rolle – wie z.B. bei der Entscheidung, ob ich Künstler oder Banker werden möchte. Das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere. Beides hat Vorteile, beides Nachteile, doch sind diese Vor- und Nachteile nicht direkt vergleichbar. „Mehr Freiheit“ ist nicht 3% besser als „größere Karrierechancen“.

Durch schwierige Entscheidungen gestalten wir, wer wir sind

Schwierige Entscheidungen sind letztlich deswegen schwierig, weil nicht äußere Faktoren die Entscheidung diktieren, sondern weil ich mir über das Wertesystem und seine Gewichtung selbst klar werden muss.

Und das empfindet Ruth Chang als Segen. Denn gerade diese schwierigen Entscheidungen ermöglichen mir, mich selbst zu definieren. Wenn ich mich bewusst dafür entscheide, Banker zu werden, sagt das etwas über mich aus: „So bin ich. So will ich sein. So will ich gesehen werden.“

Die Menschen, die in solchen Situationen nicht entscheiden, z.B. indem sie andere oder die Zeit für sich entscheiden lassen, nennt Chang „Drifter“. Auch dann sagt der eingeschlagene Weg etwas über mich aus. Wenn ich jedoch die Entscheidung bewusst treffe, dann gestalte ich das Bild über mich selbst, dann werde ich gewissermaßen zum Autor meines Lebens.

Auch durch die Art, wie wir präsentieren, gestalten wir, wer wir sind

Schwierige Entscheidungen müssen nicht gleich den ganzen Lebensweg in Frage stellen. Es gibt sie in allen Größenordnungen. Auch beim Präsentieren.

Werfe ich BulletPoints über den Haufen? Versuche ich einen Einstieg mit einer Anekdote statt mit der Agenda-Folie? Lasse ich den Beamer diesmal aus?

Auch diese Fragen können schwierige Entscheidungen im Sinne Changs sein. Keine der Alternativen ist notwendigerweise insgesamt besser als die andere. Der eine Weg bedeutet vielleicht mehr Aufwand, größeres Risiko, Angriffsfläche für Kritik & Lästerei, dafür eine zugespitzte Botschaft und einen besseren Draht zum Publikum. Der andere Weg ist vielleicht vertrauter, spart Vorbereitungszeit, die BulletPoints sind Ihre Gedächtnisstütze oder dienen gleichzeitig als Handout, lenken aber das Publikum ab.

Lassen Sie andere entscheiden oder entscheiden Sie selbst?

Als Drifter gibt man die Entscheidung ab. Der Chef will es so, die Anderen machen es auch so, ich muss noch etwas anderes erledigen, ich habe Angst vor Kritik.

Doch auch dann sagt das etwas über mich aus.

Wenn ich mich aber bewusst für das Eine oder das Andere entscheide, dann bestimme ich, was das über mich sagt. Dann definiere ich mich und mein Wertesystem ein Stück weit selbst.

Entscheiden Sie selbst, wer Sie sein wollen.

    Von ehrlichen Saftläden und sexy Früchten – CreativeMornings mit Nic Lecloux

    Ach, schöne heile Werbewelt. Alles ist so frisch und sauber, so knusprig und knackig. Die Realität, zum Beispiel in der Burgerverpackung, ist dann meist, naja, sagen wir ernüchternd. So ist das eben. Die Werbung lügt und sonntags regnet’s immer. Wir haben uns irgendwie damit abgefunden. Nic Lecloux von TrueFruits findet, das geht auch anders. Denn bei seinen Smoothies gilt: “What you see is what you get”. Auf dem CreativeMornings Septemberevent in Köln hat er erklärt, was er damit genau meint.

    No Tricks

    Nics “Saftladen” TrueFruits ist ein junges Bonner Unternehmen, das sich ziemlich wacker neben großen Playern wie Coca-Colas Innocent und Chiquita Smoothies schlägt. Während eines Auslandssemesters hatte der damalige BWL-Student die Früchte in Flaschen entdeckt und konnte gar nicht glauben, dass es sie auf dem deutschen Markt noch gar nicht gab. Geboren war die Geschäftsidee.

    Der Anspruch dabei: No Tricks. “Wir wollten von Anfang an ehrliche Produkte machen,” sagt Nic. Deshalb gibt es TrueFruits auch nur in Glasflaschen mit Aufdruck statt Etikett, die schonungslos freien Blick auf den Inhalt geben. Außerdem ist in den bunten TrueFruits tatsächlich eben nur das: echte Früchte. Und ein paar andere natürliche Zutaten, wenn das Rezept es verlangt. Aber keine Konservierungsstoffe, keine Farbstoffe und keine Konzentrate.

    Mit diesem Anspruch ist TrueFruits so etwas wie das schwarze Schaf der Saftindustrie. “Den Unterschied zwischen Konzentrat und echtem Saft schmeckt doch eh keiner, wurde uns gesagt. Und dass Plastikflaschen doch viel billiger seien als Glas. Aber wir machen unsere Smoothies in erster Linie für uns selbst. Deshalb gehen wir die Sache auch ganz anders an, als das eine große Firma tun würde”.

    Smoothiewerbung auf dem Klo

    Das gilt auch für’s Marketing. Als junges Unternehmen mit kleinem Budget müssen sich Nic und sein Team allerhand einfallen lassen. Zum Beispiel Plakatwerbung auf dem Klo. Klingt erst mal komisch, leuchtet aber irgendwie ein. Denn: “Wann sonst kriegt ein Werbeplakat 15 Sekunden ungeteilte Aufmerksamkeit?” Und was liegt näher als einen gläsernen Werbeträger, der ein paar Millionen Mal im Jahr verkauft wird, auch als solchen zu benutzen? Die witzigen Texte im Kleingedruckten mit Hashtags wie #Einhornkotze oder #Ohnemett haben in den sozialen Medien schon Kultstatus erreicht.

    Nic will mit seinen Smoothies nicht nur die Welt erobern. Er will auch missionieren. “Wir wollten immer schon gesunde Produkte sexy machen. Wir haben nicht verstanden, warum gesunde Produkte so bieder rüberkommen. Wir wollen, dass es cool für junge Leute ist, einen Smoothie zu trinken!”

    Tüte über’m Kopf

    So ganz “No Tricks” ist bei TrueFruits aber dann doch nicht alles. Als ein Zulieferer statt frischgrünem Minzpüree ein gelbbraunes Produkt aus einer anderen Minzsorte lieferte, zog das Team den Flaschen kurzerhand eine charmante Tüte über den Kopf. “Das ist Natur, die sieht halt so aus.” sagt Nic. “Aber für Impulskäufe ist die Farbe natürlich unbrauchbar. Über 50.000 Flaschen haben wir mit der Hand mit den Tüten bestückt. Die Aktion hat dann sogar dazu geführt, dass das Produkt wieder einen richtigen Anschub bekommen hat.”

    Vortrag verpasst?

    Hier können Sie Nics Vortrag noch mal in voller Länge ansehen.

    Diese Woche geht es schon weiter mit dem “Crossover”-Vortrag von Matthias Frey und Alex Ginter zum Thema Kommunikationsdesign im studio dumont in Köln. Tickets gibt es ab heute, 20. Oktober 2014, 9:00 h hier.

    Verwandte Artikel

    Der Puddingbeweis – CreativeMornings mit Andreas Muxel
    Schwestern von gestern – CreativeMornings mit Gregor Schwellenbach
    CreativeMornings/Cologne

    Spread the Word

    Share on facebook
    Share on twitter
    Share on linkedin
    Share on pinterest
    Dr. Michael Gerharz

    Dr. Michael Gerharz

    GET

    Work with me 1:1

    Create messages that resonate so strongly that it leads to change!
    Focus your message to what matters most to your customers and communicate it with clarity

    SEARCH THE SITE

    Yes, I love talking to you. Call me at +49.2241.8997777
    Or reach out at michael@michaelgerharz.com