Aus der Deckung kommen

Wir fühlen uns unwohl im Rampenlicht. Vorne zu stehen und vor einer Gruppe zu sprechen macht viele von uns unsicher. Wie gut, dass es da Laptops gibt, hinter denen man sich verstecken kann, dass es Folien gibt, die man ablesen muss, so dass man selbst auf den Laptop-Bildschirm schauen und den Blick der Zuhörer meiden kann – ein prima Versteck, das Sicherheit gibt.

Wie viele Chancen zum Überzeugen man aber dadurch verspielt, macht dieser faszinierende Vortrag des 10-jährigen Schülers Dalton Sherman vor 20.000 Lehrern auf einem Schulkongress in Dallas eindrucksvoll deutlich:

1. Aus der Deckung kommen

Wer seine Zuhörer überzeugen möchte, der muss sie zuallererst einmal erreichen. Dafür muss er aber auf sie zugehen und sich nicht hinter einem Rednerpult oder seinem Laptop verstecken. Dalton macht das vorbildlich, obwohl er gewissermaßen unter erschwerten Bedingungen arbeitet, nämlich einer 360°-Bühne. Dennoch geht er immer wieder auf sein Publikum zu, wendet sich nach allen Seiten und vergisst niemanden. Dabei sucht er stets den Blickkontakt, um einzelne Zuhörer gezielt anzusprechen. So baut er repräsentativ für das gesamte Publikum mit einigen Zuhörern eine direkte Verbindung auf. Oft starren Redner nur ziellos in Richtung des Publikum, ohne dabei die Zuhörer tatsächlich anzublicken. Dalton dagegen sucht – und findet – den Kontakt, indem er auf seine Zuhörer zugeht.

Dalton Sherman geht auf das Publikum zu

2. Loslassen

Wer aus der Deckung kommt und im Freien steht, der sucht nach etwas, woran er sich festhalten kann. Auf der Bühne gibt es da leider nicht viel. Also hält man sich am Stift fest, steckt die Hände, möglicherweise gar zur Faust verkrampft, in die Tasche oder nestelt am Hemd.

Dalton Sherman zeigt, was man stattdessen mit seinen Händen anstellen kann. Er versucht, mit seiner Gestik das gesprochene Wort anschaulich zu unterstützen. Wenn er von sich spricht, fasst er sich ans Herz. Wenn er sein Publikum direkt anspricht, zeigt er auf einen Zuhörer. Wenn er eine Frage stellt, öffnet er die Hände fragend. Auf diese Weise verleiht er seiner Rede Bildlichkeit und Eindringlichkeit, ohne auch nur eine PowerPoint-Folie zu verwenden.

Dalton Sherman verwendet aussagekräftige Gestik

3. Akzente setzen

Wer sich ohnehin ein wenig unwohl fühlt, weil er seine Deckung verlassen hat, der fühlt sich nicht selten ein wenig schüchtern. Die Folge sind zaghafte Gestik, eine leise, oft monotone Stimme und eine eher steife Körperhaltung.

Dalton dagegen verwendet die ganze Dynamik seines Körpers und seiner Stimme, um seinen Aussagen Nachdruck zu verleihen. Er verwendet ausladende Gesten und schnelle Schritte, wenn er nachdrücklich wird. Umgekehrt wird er leise, wenn er eindringlich wird, und gibt dem Publikum auch immer wieder Zeit zum Luftholen und Nachdenken, indem er Pausen gezielt einsetzt.

Dalton Sherman hat eine ausgeprägte Dynamik in seiner Körpersprache

Ein zwölfjähriges Mädchen vor der UNO-Klimakonferenz

Einen ähnlich außergewöhnlichen Vortrag hat 1992 die damals 12-jährige Severn Suzuki auf dem UN Earth Summit gehalten. Auf ganz andere Weise als der energiegeladene Dalton Sherman spricht sie zu den Politikern, die teilweise ihre Großväter sein könnten, und appelliert mit einer eindringlichen Rede an das Gewissen der Delegierten.

Auch bei Severn fällt auf, wie souverän sie ihre Worte betont und wie treffsicher sie Pausen setzt. Beachtenswert ist auch der überzeugende Aufbau ihrer Argumentation, bei dem sie geschickt mit Wiederholungen arbeitet:

Der Weg dahin

Sicher, verbessern kann man immer. Severn verhaspelt sich hier und da und vielleicht hätte Dalton an der ein oder anderen Stelle etwas dezenter auftreten können. Aber Daltons Auftritt auf dem Schulkongress wie auch Severns Rede vor der UNO sind atemberaubende Auftritte zweier junger Menschen, von denen man viel lernen kann. Natürlich haben sie das alles vorher einstudiert und höchstwahrscheinlich trainiert bis zum Umfallen. Aber: wer sagt denn eigentlich, dass Sie nicht genau so für Ihren Vortrag über können?

Links zu dem Artikel
Nick Morgan über Dalton Shermans Rede
Garr Reynolds über Severn Suzuki
Ken Robinsons beeindruckender TED-Vortrag: Do Schools Kill Creativity?
Der Draht zum Publikum
Bobby McFerrin und die perfekte Visualisierung

Publikum einbeziehen: 3 tolle Beispiele und 6 Tipps

Dieser Artikel ist randvoll mit Inspirationen aus drei Präsentationen von drei herausragenden Persönlichkeiten, die auf ganz unterschiedliche Weise ihr Publikum einbeziehen. Garr Reynolds von Presentation Zen spricht in einer Keynote über den Reiz des Einfachen. Marketing-Guru Seth Godin erklärt auf der TED-Konferenz, wie jeder seine eigene gesellschaftliche Bewegung starten kann und Cisco-Chef John Chambers erläutert am MIT die Herausforderungen und Chancen, die in der Erneuerung globaler Unternehmen liegen.

Drei Vorträge, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch ist allen drei etwas gemein: der direkte Draht zum Publikum. Alle drei Redner strahlen ein unglaubliches Charisma aus, sie ziehen das Publikum vom ersten Moment an in ihren Bann und lassen es in ihre Ideenwelt eintauchen. Na klar, an allen drei Vorträgen kann man noch einiges verbessern, hier die Folien, dort die Story, aber wie es den dreien gelingt, die höchste Kunst der Präsentation zu erreichen, indem sie nicht einfach zu sondern mit ihrem Publikum reden, das rechtfertigt den wahrscheinlich längsten Artikel, den ich bisher in diesem Blog veröffentlicht habe.

Ich gebe Ihnen zunächst Gelegenheit, die Vorträge anzusehen und möchte danach sechs Tipps herausgreifen, die mir besonders lehrreich erscheinen.

Garr Reynolds über den Reiz des Einfachen

Garr Reynolds sprach Anfang Mai auf der Citrix-Synergy-Konferenz über den Reiz des Einfachen. Er erklärt, wie die Konzentration auf das Wesentliche nicht nur Präsentationen verständlicher macht, sondern auch in andere Bereichen, z.B. bei Softwareunternehmen wie Citrix, zu wertvolleren Ergebnissen führt. In seiner souveränen, lockeren Art und mit viel Humor begeistert er das Publikum mit zahlreichen Gedanken und überraschenden Perspektiven auf „das Einfache“. Übrigens finde ich, dass die Konzentration auf dieses Thema seinem Vortrag im Vergleich zu seinem Google-Vortrag enorm gut getan hat.

Seth Godin über Tribes

Seth Godin sprach im Februar auf der TED-Konferenz darüber, wie jeder – z.B. auch Sie – mit den Möglichkeiten des Internet (letztlich aber auch auf anderen Wegen) seine eigene Bewegung gründen kann. Godin nennt das Tribes. Es ist auch das Thema und der Titel seines letzten Buches, das ich Ihnen unbedingt empfehlen kann, wenn Sie das Thema interessiert. Tribes sind die logische Fortführung von Godins früheren Ideen des Permission Marketing. Die Zeiten großer Werbebudgets, mit denen man die Aufmerksamkeit von (potentiellen) Kunden einfach kaufen kann, sind offenbar vorbei. Wer andererseits eine Idee hat, über die es sich zu sprechen lohnr, der hat heute die Möglichkeit, das mit minimalen Kosten zu tun – und erreicht dennoch alle, die genau an dieser Idee interessiert sind, nämlich seinen Tribe. Beeindruckende Beispiele für Bewegungen, die andere in der Vergangenheit bereits ins Leben gerufen haben, beschreibt Godin in diesem Vortrag. Ebenso sehenswert sind übrigens Godins Vorträge bei Google, auf der GEL2006-Konferenz sowie ein ausführlicherer Vortrag über Tribes auf einem Mixergy-Event.

John Chambers über Erneuerung

John Chambers ist seit fast 15 Jahren Chef des Internet-Riesen Cisco. Wenn Sie sich seine Präsentation am MIT ansehen, werden Sie verstehen, warum man ihm nachsagt, einer der charismatischsten Unternehmenschefs der Technologiebranche zu sein. Mit geballter Kompetenz und dem Selbstbewusstsein, eines der erfolgreichsten Unternehmen überhaupt aufgebaut zu haben, spricht er in diesem Vortrag darüber, wie er Cisco in den letzten Jahren zu einem völlig neuen Unternehmen gemacht hat. Chambers erläutert, wie er verkrustete Führungshierarchien aufgebrochen hat und wie er mit den Mitteln des Internets und des Web 2.0 Cisco zu einem flexiblen Unternehmen gemacht hat, das mit flachen Hierarchien erheblich schneller auf Marktänderungen reagieren kann als noch vor einigen Jahren. Dieses Modell sieht er als Vorbild für andere Unternehmen und positioniert Cisco damit als idealen Beleg für den Nutzen der Kommunikationsprodukte, die er verkauft. Die Präsentation ist sicher nicht unbedingt leichte Kost, aber sehr empfehlenswert.

Ich möchte nun sechs Punkte herausgreifen, die mir an diesen drei Vorträgen besonders lehrreich erscheinen, und die Ihnen zeigen, wie Sie bei Ihrer nächsten Präsentation das Publikum besser einbeziehen können.

1. Sich wohlfühlen

Allen drei Rednern macht es offensichtlich Spaß, über ihr Thema zu sprechen. Sie fühlen sich wohl in ihrer Umgebung und zeigen das auch. Besonders Garr Reynolds und John Chambers lachen und lächeln viel, schäkern gar mit ihrem Publikum. Sie zeigen damit einerseits die Begeisterung für ihr eigenes Thema – und wirken alleine dadurch schon ansteckend. Andererseits geben sie ihrem Publikum das Gefühl einer freundschaftlichen Atmosphäre, in der sich auch die Zuhörer wohlfühlen dürfen. Chambers bringt das mit diesem Satz auf den Punkt: „If I’m in a great mood today, it’s because I love this environment.“ Und man nimmt es ihm ab.

2. Humor

Wenn Sie jemand zum Lachen bringt, dann ist er Ihnen gleich viel sympathischer. Humor ist ein wichtiger Faktor, um Barrieren zu lösen, Widerstände aufzuheben und – ganz allgemein – um eine positive Stimmung herzustellen. Alle drei Redner nutzen Humor, um das Publikum einzubeziehen. Garr Reynolds und Seth Godin lockern z.B. am Beginn Ihrer Vorträge die Stimmung erst einmal durch einige Bilder und Geschichten zum Schmunzeln auf. Dabei erzählen sie nicht einfach irgendwelche Jokes oder platten Witze, sondern arbeiten mit Augenzwinkern und Ironie.

Insbesondere Seth Godin hat einen unerschöpflichen Vorrat an amüsanten, immer passenden Fotos aus dem „echten Leben“, die er passgenau in seine Präsentation einbringt. So pointiert er seine Aussagen auf oft tiefgründige Weise und bringt das Publikum immer wieder zum Lachen. Das wirkt übrigens auch deswegen (auch bei Reynolds) so sympathisch, weil er nicht jeden Joke explizit macht, sondern seine Folien für sich sprechen lässt und das Publikum die Ironie selbst erkennen lässt. Wichtig dabei: Pausen! Das Publikum braucht Zeit, um den Humor zu verstehen. Eine hervorragende Quelle für Bilder wie die folgenden aus Godins Vortrag ist übrigens die Foto-Webseite flickr.com.

Seth Godin hat einen unerschöpflichen Vorrat an Bildern aus dem „echten Leben“, die er gekonnt einsetzt, um seine Aussagen zu pointieren.
Auch Garr Reynolds lässt sein Publikum immer wieder schmunzeln. In Kombination mit seiner lockeren Art, wirkt er sehr sympathisch und nimmt seinen Ausführungen die „Schwere“.

3. Auf das Publikum zugehen

Dass man keinen Draht zum Publikum bekommt, wenn man ständig auf seine Folien starrt oder nur schüchtern auf den Boden blickt, dürfte jedem klar sein. In jedem Präsentationsratgeber wird daher empfohlen, das Publikum anzublicken. Wenn Sie aber genau beobachten, dann werden Sie feststellen, dass viele, viele Redner zwar in Richtung des Publikums blicken, es aber nicht wirklich anschauen. Sie blicken mehr oder weniger über das Publikum hinweg oder starren gar ins Leere.

Einen echten Draht zum Publikum bauen Sie auf, wenn Sie konkreten Personen im Publikum echt in die Augen blicken, am besten verteilt über den ganzen Raum. John Chambers perfektioniert das und geht noch weit darüber hinaus, indem er immer wieder durch die Reihen wandert und dabei nicht nur gezielt Zuhörer anblickt, sondern einzelne Personen in seinen Vortrag integriert und direkt anspricht (das erfordert natürlich ein bisschen Fingerspitzengefühl, um niemanden in Verlegenheit zu bringen). Stellvertretend kann er so das ganze Publikum einbeziehen und er gibt seinem Vortrag auf diese Weise fast schon den Charakter einer Unterhaltung.

John Chambers verwandelt seinen Vortrag in eine Unterhaltung, indem er die Zuhörer anblickt und mit einzelnen spricht.

4. Das Publikum einbinden

Ein Publikum, das aktiv in einen Vortrag eingebunden wird, ist erheblich offener und aufnahmefähiger für die Inhalte eines Vortrags als ein Publikum, das sich nur passiv berieseln lässt. Garr Reynolds und John Chambers binden ihr Publikum sehr oft ein, fragen nach der Stimmung und der Meinung und – wichtig – geben den Zuhörern das Gefühl, ihre Antworten ernst zu nehmen. Die Bereitschaft des Publikums, auch wirklich auf Fragen zu reagieren, erhöhen übrigens beide mit dem selben Trick: sie heben selbst auch die Hand.

Garr Reynolds geht noch einen Schritt weiter und lässt sein Publikum mehrfach selber aktiv werden, was jeweils für erhebliche Heiterkeit sorgt. Ein toller Überraschungseffekt gelingt Reynolds, als er seinem Publikum beibringt, wie man sich auf Japanisch vorstellt. So wird auf einmal aus dem anonymen Publikum eine vertraute Einheit von bekannten Gesichtern und die Atmosphäre ist auf einen Schlag noch einmal viel lockerer.

Garr Reynolds bringt seinem Publikum bei, wie sie sich auf japanisch vorstellen.

5. Offenheit

Nick Morgan schreibt in seinem neuen Buch Trust Me, wie wichtig eine offene Körperhaltung für einen guten Draht zum Publikum ist. Wer sich – körperlich – verschließt, der muss sich erheblich mehr anstrengen, um das Publikum für sich zu gewinnen.

Seth Godin ist das Gegenteil von verschlossen. In seinem ganzen Auftreten, Haltung wie Sprache, geht er auf sein Publikum zu. Er verwendet einladende Gesten, geht auf das Publikum zu, bietet Ihnen seinen Inhalt regelrecht an. Unterstützt wird das perfekt von seinen Worten, in denen es immer wieder um „You“ geht. Er redet nicht von abstrakten Konzepten, sondern übersetzt seine Aussagen in die Welt seines Publikums und zeigt ihnen, wie sie seine Ideen konkret umsetzen können. Er ist offen dafür, jeden seiner Zuhörer als etwas besonderes anzunehmen, und vermittelt ihnen genau dieses Gefühl.

Pasted Graphic 6

6. Dynamik

Alle drei Redner nutzen die volle Breite ihrer Bühne (Seth Godin ärgert sich allerdings über das Klavier auf seiner Bühne und die dadurch verursachte Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit). Diese Bewegung erzeugt Dynamik und Spannung und wirkt viel engagierter, als ein schüchterner Redner, der sich hinter seinem Laptop „versteckt“.

Besonders John Chambers ist ein Meister dieser Dynamik. Nicht nur in seiner Sprache variiert er Tempo und Lautstärke gekonnt, um seinen Aussagen die richtige WIrkung zu geben. Er setzt diese Effekte in seiner gesamten Bewegung um. Er hält inne, wenn er eindringlich wird, hält an und blickt in die Ferne, wenn er Visionäres erzählt, und er schreitet die Bühne in rasantem, festem Schritt ab, wenn er ein wichtiges Ausrufezeichen setzen möchte. Die Dynamik hinter seinen Aussagen spiegelt das perfekt wieder – und das Publikum spürt die Leidenschaft, die Chambers mit seinem Thema verbindet.

John Chambers erhöht das Tempo für eine wichtige Aussage. Umgekehrt hält er inne, wenn er eindringlich wird. Chambers‘ körperliche Dynamik passt sich perfekt an seine Aussagen an.

Links zu diesem Artikel
Schwerpunkt „Souverän Auftreten“
Präsentationscoach Nick Morgan analysiert Seth Godins Vortrag
slide:ology-Autor Nancy Duarte über Garr Reynolds Synergy-Keynote
Six Pixels of Separation über John Chambers
Buchempfehlung: Nick Morgan – Give Your Speech, Change The World
Vor dem Vortrag bereits für eine angenehme Atmosphäre sorgen
Mackendetektor hilft, die eigenen Macken zu entdecken
Verstehen Sie? Die fünf Stufen der Präsentationskunst 

Dynamischer Start

Ihr Unternehmen plant seit einiger Zeit den Markteintritt in China und Sie als Projektleiter haben eine vielversprechende Markteintrittsstrategie ausgewählt. Mit Ihrer Präsentation möchten Sie die Dynamik ausdrücken, die Sie sich von Ihrer Strategie verprechen. Wie Sie das schon mit der Titelfolie verkörpern können, möchte ich Ihnen an einem Beispiel erläutern.

Sie sind der Meinung, mit Ihrer Strategie sei Ihr Unternehmen startklar für China; Sie stehen also gewissermaßen in den Startlöchern und warten nur auf den Startschuss. Titel und Bild sind damit eigentlich schon gut vorgegeben. Auf istockphoto finden Sie bei einer Suche nach „Asien“ und „Startblock“ auch sofort ein passendes Bild, das schon an sich dynamisch wirkt:

Pasted Graphic

Die geschickte Anordnung der Elemente auf der Folie verstärkt den dynamischen Eindruck noch. Wenn man nämlich genauer hinschaut, so ergeben sich zwei klare Linien im Design:

Pasted Graphic 1

Diese Linien verbinden unbewusst die Figur des in den Startlöchern stehenden Mannes mit der Überschrift und zeichnen dessen Bewegung nach dem Startschuss nach. Diese Bewegung verläuft im Übrigen von links unten nach rechts oben und symbolisiert so auch Erfolg. Die asymmetrische, rechtsbündige Anordnung der Texte bringt zusätzlich Spannung in das Design und die Hervorhebung des Wortes „klar“ unterstreicht, wie sicher Sie sich Ihrer Sache sind.

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Dr. Michael Gerharz

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